#SchreibenüberdasSchreiben

Hallo, liebe Neugierige. (:

Auch von mir gibt es heute noch einen Blogeinweihungspost – passend zum morgigen Camp-NaNo-Beginn zum Thema Schreiben. Im Zuge der Blogparade #SchreibenüberdasSchreiben möchte ich ein bisschen über meine Schreiberei plaudern. Ich orientiere mich für diesen Beitrag an den sieben Fragen von Stephanie Müller zwecks übersichtlicher Struktur.

 

Was schreibst du?

  • aktuell hauptsächlich Geschichten verschiedenster Längen, die in der Welt von Sina und mir, in der unser RPG spielt, angesiedelt sind – Vorgeschichten, Alternativen und alles mit/über meine Charaktere, was mich gerade reizt
  • RPG – für einige zählt das nicht als Schreiben, für mich gibt es da erst mal keine Trennung und unterscheidet sich dann erst im Detail
  • grundsätzlich tatsächlich immer noch Emails, Blogbeiträge, Kurzgeschichten, Romane, ganz selten mal eine Fanfiktion oder Autobiographisches in Form von Projektteilnahmen; fiktionale Texte sind meist im urban fantasy Bereich angesiedelt

 

Wie sieht für dich der perfekte Schreibtag oder die perfekte Schreibsession aus?

  • Aufwachen, inspiriert sein, früh mit Schreiben beginnen. Ich liebe es, schon morgens etwas geschafft zu haben und entweder geht es den Tag dann schreiberisch produktiv weiter oder das Hochgefühl motiviert mich zum restlichen Tagesprogramm, weil ich schon ein paar Zeilen zu Papier gebracht habe. Nächtliche Schreibsessions haben auch ihren Charme, inzwischen passen sie aber nur noch selten zu meinem Lebensrhythmus.

 

Was motiviert dich zum Schreiben?

  • Ich glaube, ich schreibe wirklich um des Schreibens willens. Ich mag es zu tippen, etwas zu kreieren und das Ergebnis später wieder lesen zu können. Ich teile manches gern und freue mich über Feedback dazu, aber auch ohne diesen Austausch würde ich immer noch schreiben. Die Tätigkeit an sich ist mir einfach ein Bedürfnis, auch ohne dass ich unbedingt mehr daraus mache.
  • Konkret zu einzelnen Schreibetappen motivieren mich schlicht Ideen, die vorbei kommen. Wenn ich inspiriert bin und einen coolen neuen Einfall habe, möchte ich auch am liebsten sofort loslegen. Schreiblust kommt auch ganz von selbst, wenn ich eine Weile nicht geschrieben habe. In ruhigen Urlauben bin ich auch grundsätzlich motiviert.

 

Was ist die größte Herausforderung beim Schreiben?

  • Planen und strukturieren. Ich schreibe meist erst einmal drauf los. Früher fand ich auch Überarbeitungsprozesse schwer, inzwischen komme ich damit leichter zurecht. Und Organisation. Ich bin manchmal schon böse in die Falle getappt, mir Ideen z.B. für den nächsten NaNo aufzuheben und dann haben sie mich nicht mehr gereizt. Wenn ich mehrere Ideen habe, die sich ausschließen, fällt mir schwer, mich für eine final zu entscheiden – da ich inzwischen aber bekennender Alternativenliebhaber bin, muss ich das in vielen Fällen nicht mehr.

 

Beim Schreiben muss ich unbedingt dabei haben?

  • Nicht viel. Mir reicht der Laptop, eine Tasse Tee und ich kann loslegen. Ggf. noch ein bisschen Süßkram und meine Notizen, je nachdem, was ich schreibe und auf welchen Zetteln die Informationen verteilt sind.

 

Stift und Papier, Laptop, Tablet oder Diktiergerät? Wie schreibst du?

  • Laptop, immer. Ein RPG-Post geht mal am Handy, einzelne Sätze oder Stichpunkte notiere ich auf Zetteln, aber das eigentliche Schreiben findet immer am Laptop statt. Ganz am Anfang habe ich eine Geschichte mal angefangen per Hand zu schreiben, später abgetippt und danach ist so etwas nie mehr passiert. Am liebsten schreibe ich auch auf meinem Laptop und keinem Ausweichgerät, weil ich da an die Tastatur gewöhnt bin.

 

Bist du Mitglied in einer Schreibgruppe? Was bringt dir eine Schreibgruppe?

  • In Onlinegruppen, ja. In WhatsApp, Discord und in den Camps durch die Cabins. Offline habe ich im Laufe der Zeit immer nur Einzelleute gehabt, mit denen ich dann zusammen geschrieben habe.

 

Die vorgegebenen Fragen sind damit beantwortet, also noch ein paar eigene. (:

 

Wann hast du mit Scheiben begonnen?

  • Vor über 15 Jahren.

 

Wie bist du dazu gekommen?

  • Es hat mich von Anfang an gereizt. Geschichten waren schon immer in meinem Kopf. Ich bin auf RPGs gestoßen (damals noch im Sternchenstil und wahnsinnig knapp, aber ich mochte es, wie auf diese Art Geschichten erzählt werden), habe mich an Fanfiktion versucht (per Hand mit Füller geschrieben), und bin nach und nach zu eigenen Sachen übergegangen. Die RPGs wurden ausführlicher (nicht mehr über Chat, sondern in Foren- oder Emailform, längere, ausformulierte Beiträge), die Begeisterung für eigene Sachen stieg und auch jene wurden nach und nach ausführlicher. Austausch mit anderen und Teilnahme an Schreibchallenges und Partnerarbeiten haben mich zusätzlich motiviert.

 

Warum bist du dabei geblieben?

  • Diese Frage wurde mir ziemlich wortwörtlich so gestellt und die Antwort ist simpel: Weil es mich glücklich macht. Es ist ein Bedürfnis, das einfach da ist, mal mehr und mal weniger stark, aber konstant.

 

Was reizt dich an RPGs (oder Partnerprojekten)?

  • Auch etwas, das ich so schon gefragt wurde. Das Unberechenbare, dass die Ideen nicht nur von mir, sondern auch von jemand anderem kommen. Das macht es aufregend.

 

Gibt es Unterschiede zwischen RPG- und Geschichtencharakteren?

  • Ebenfalls eine mir gestellte Frage. Wenig. In der Essenzenwelt ohnehin nicht mehr, denn dort haben die RPG-Figuren auch komplett geschriebene Geschichten. Aber auch grundsätzlich sind mir meine Charaktere einfach nahe. Ein bisschen anders hat sich das bei Gesuchen angefühlt, weil man eine Figur nach Vorgaben erstellt hat und erst mal hineinfinden musste, aber wenn dieser Prozess abgeschlossen war, sind sie mir so nahe wie alle anderen.

 

So, ich denke, das reicht für einen kleinen Einblick in meine Schreiberei. (: Ich freue mich sehr, diese Aktion entdeckt zu haben. (:

Liebe Grüße und einen tollen Juli euch. Allen Camp-Teilnehmern viel Freude und zahlreiche Worte! (:

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